Brasilien war großartig und faszinierend. Dennoch hat es uns unsere bescheidnenen Spanischkenntnise etwas verdorben. Wir (genauer: Claudia, bei Olli reichte es gerade für eine Caipirinha-Bestellung) (oder auch die “prato feito”-Bestellung, der fertige Teller, der aber aus mehr al nur einem Teller bestand) auf jeden Fall haben wir also zwangsläufig “portuñol” gelernt und uns irgendwie auch an das Miau-Miau der netten Brasilianer gewöhnt.
Rio de Janeiro verabschiedete uns am Wochenende mit Regen, und die Uruguayos haben uns in Montevideo mit frostigen 24°C empfangen (Jetzt wissen wir, was Ihr immer mit “kalt” meint). Dort versuchten wir dann zweieinhalb Tage lang, aus “obrigado” wieder “gracias” zu machen. Was nicht ganz einfach ist.
Nun geht es aber wieder ans Eingemachte in Buenos Aires. Wie auf Knopfdruck hat sich unser alter Alltag hier wieder eingestellt: Schule, Essen, Tatort-Gucken, Einkaufen. Diesmal können wir ja auch so richtig shoppen, denn die Beute muss ja nicht mehr quer durch den Kontinent geschleppt werden. Und Air France gönnt jedem von uns noch weitere gute 25 kg Freigepäck
PS: Wir waren übrigens nicht in der Nähe der Erdbebenregion in Chile. Zum Zeitpunkt des Bebens schliefen wir im geruhsamen Montevideo. Obwohl auch in Buenos Aires in den Hochhäusern etwas zu spüren gewesen sein sollte, ist hier alles in Ordnung. Und uns geht es anscheinend und immer noch viel zu gut.







